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Perfektionismus: Wenn der Anspruch, es richtig zu machen, dich davon abhält, überhaupt anzufangen

vor 6 Tagen
10 Min. Lesezeit
Wenn der Anspruch, es richtig zu machen, dich davon abhält, überhaupt anzufangen

Du möchtest etwas Neues ausprobieren? Vielleicht hast du eine Idee, die dich schon seit einiger Zeit beschäftigt. Oder du möchtest einen neuen beruflichen Weg einschlagen, mit einem Projekt beginnen, Sport machen oder etwas lernen, das du schon lange interessant findest.


Eigentlich hast du sogar richtig Lust darauf… Aber dann fängst du an nachzudenken. 😳


Du brauchst erst einen guten Plan. Du solltest dich noch besser vorbereiten. Vielleicht fehlt dir noch etwas Wissen. Und überhaupt: Was, wenn es nicht so funktioniert, wie du es dir vorgestellt hast?


Also wartest du lieber noch ein bisschen und informierst dich weiter. Du überarbeitest deinen Plan… verlierst dich in “Kleinigkeiten”, die dir aber genauso wichtig sind wie das große Ganze - Und irgendwann stellst du fest: Du hast immer noch nicht angefangen… geschweige denn etwas fertig.


Vielleicht kennst du solche Situationen… Vielleicht sagst du dir dann: „Aber ich möchte es einfach richtig machen.“


Das klingt zunächst einmal gar nicht so falsch - Schließlich ist es doch eine gute Eigenschaft, Dinge sorgfältig zu machen und hohe Ansprüche an sich selbst zu haben… Aber genau hier stellt sich irgendwann die Frage: Wann hilft uns der Anspruch, etwas gut zu machen - und ab wann hält er uns davon ab, überhaupt etwas zu tun?


Denn Perfektionismus kann uns manchmal genau dort ausbremsen, wo wir eigentlich gerne vorankommen würden. Und das Verrückte daran ist: Oft merken wir gar nicht, dass unser eigener Anspruch dabei zum Problem geworden ist.


Wir denken, wir wären einfach noch nicht bereit. Wir denken, wir müssten uns noch ein bisschen mehr anstrengen. Wir denken, wir sollten noch warten, bis wir es wirklich können. Dabei wäre vielleicht genau das Gegenteil hilfreich: Einfach machen. Auch wenn es nicht “perfekt” ist. 😉



Perfektionismus ist nicht dasselbe wie hohe Ansprüche


Vielleicht fragst du dich jetzt: „Also ist es schlecht, hohe Ansprüche an sich selbst zu haben?“


Natürlich nicht! Es ist nichts Schlechtes daran, eine Aufgabe ordentlich erledigen zu wollen. Du darfst dir Ziele setzen, dich anstrengen und den Wunsch haben, etwas wirklich gut zu machen. Genau das kann uns antreiben!


Der entscheidende Unterschied liegt deshalb nicht unbedingt darin, wie hoch deine Ansprüche sind, sondern darin, wie du damit umgehst, wenn du sie nicht erreichst…


Wenn du dir z.B. vornimmst, eine Präsentation besonders gut vorzubereiten und am Ende feststellst, dass eine Folie vielleicht nicht ganz so gelungen ist wie die anderen, kannst du sagen: „Schade. Das hätte ich vielleicht noch besser machen können.“ Du nimmst es wahr, lernst vielleicht etwas daraus - ABER du machst weiter.


Perfektionismus kann dagegen dazu führen, dass aus einem kleinen Fehler plötzlich ein großes Problem wird…


„Das hätte mir nicht passieren dürfen.“

„Jetzt ist die ganze Präsentation nicht gut.“

„Was denken die anderen von mir?“


Aus einem einzelnen Fehler wird schnell ein Urteil über die gesamte eigene Leistung - manchmal sogar über die eigene Person. 🤔


Und genau hier liegt ein wichtiger Unterschied: Hohe Ansprüche können uns antreiben. Perfektionismus hingegen kann uns davon abhängig machen, sie niemals verfehlen zu dürfen… Dann geht es irgendwann nicht mehr nur darum, etwas gut zu machen - Es geht darum, keine Schwäche zu zeigen, keinen Fehler zu machen und am Ende möglichst nichts Angreifbares übrig zu lassen.


Und das kann ziemlich anstrengend werden… Denn wer glaubt, dass etwas erst dann gut ist, wenn es wirklich perfekt ist, hat ein Problem: “Perfekt” ist ein Ziel, das sich immer weiter nach hinten verschieben lässt.


“Perfekt” ist ein Ziel, das sich immer weiter nach hinten verschieben lässt.

Wenn ein Fehler plötzlich mehr bedeutet als nur ein Fehler


Ein Fehler gehört hier und da eigentlich ganz selbstverständlich dazu, wenn wir etwas tun.

Wir machen ihn, bemerken ihn, korrigieren ihn - und machen weiter. Zumindest theoretisch…


Bei einem ausgeprägten Perfektionismus kann ein Fehler allerdings eine ganz andere Bedeutung bekommen. Dann geht es nicht mehr nur darum, dass etwas nicht gelungen ist, sondern plötzlich darum, was dieser Fehler über uns selbst aussagen könnte.


„Ich habe einen Fehler gemacht“ wird zu: „Ich bin nicht gut genug.“

„Ich habe das nicht geschafft“ wird zu: „Ich kann das einfach nicht.“

Und aus „Das hätte besser laufen können“ wird schnell: „Ich habe versagt.“


Genau deshalb kann Perfektionismus einen immensen Druck erzeugen. Denn wenn unser Selbstwert davon abhängt, möglichst fehlerfrei zu sein, wird jede Aufgabe zu einem Staatsexamen. 😱


Dann wollen wir nicht einfach eine gute Arbeit abliefern… Wir wollen beweisen, dass wir es können - Und je wichtiger uns diese Aufgabe ist, desto größer kann der Druck werden.


Das kann sogar auch dazu führen, dass wir uns Dinge gar nicht erst zutrauen… Denn solange wir etwas noch nicht versucht haben, müssen wir uns auch nicht mit der Möglichkeit auseinandersetzen, dass es nicht funktioniert.


Vielleicht steckt hinter dem Wunsch, etwas perfekt zu machen, deshalb manchmal gar nicht der Wunsch nach Perfektion - Vielleicht steckt dahinter einfach der Wunsch, sich selbst nicht enttäuschen zu müssen… Und genau das macht es so schwer, mit Fehlern gelassener umzugehen.


Doch wer sich selbst erlaubt, Fehler zu machen, muss keineswegs weniger ambitioniert sein - Er muss nur aufhören, jeden Fehler als Beweis gegen sich selbst zu betrachten. 😊



Wenn du dich in Kleinigkeiten verlierst


Perfektionismus kann uns nicht nur davon abhalten, überhaupt anzufangen. Manchmal begleitet er uns auch mitten im Prozess - und sorgt dafür, dass wir irgendwann den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen.


Du arbeitest an einer Aufgabe und eigentlich ist schon eine Menge erledigt… Aber dann fällt dir eine Kleinigkeit auf - Eine Formulierung könnte noch etwas besser sein, die Farbe passt vielleicht nicht ganz, dieser eine Absatz könnte noch etwas präziser sein, du könntest noch einmal überprüfen, ob wirklich alles stimmt… Also machst du weiter - Und dann findest du die nächste Kleinigkeit.


Das Problem dabei ist nicht, dass du sorgfältig arbeitest. Sorgfalt kann definitiv auch etwas sehr Positives sein… Problematisch wird es, wenn die Verbesserung eines Details irgendwann wichtiger wird als das eigentliche Ziel.


Du möchtest beispielsweise einen Text fertigstellen… und beschäftigst dich plötzlich eine halbe Stunde mit einem einzigen Satz (das kommt mir selbst beim Schreiben auch gerade gar nicht bekannt vor…😌)


Du möchtest eine Präsentation vorbereiten… und verbringst mehr Zeit damit, die perfekte Schriftart auszuwählen, als mit dem eigentlichen Inhalt. Oder du möchtest etwas Neues lernen und recherchierst immer weiter, weil du erst anfangen möchtest, wenn du wirklich alle Informationen hast.


So kann Perfektionismus dafür sorgen, dass wir unverhältnismäßig viel Energie in Dinge stecken, die am Ende kaum einen Unterschied machen… Und manchmal merken wir dabei gar nicht, dass wir längst nicht mehr besser werden, sondern nur noch genauer.


Vielleicht ist deshalb eine Frage hilfreich, die wir uns während einer Aufgabe immer wieder stellen können: „Verbessert das gerade wirklich das Ergebnis - oder beruhigt es nur mein Bedürfnis, dass alles perfekt sein muss?“


Die Antwort darauf kann überraschend aufschlussreich sein.



Manchmal fällt es uns schwer, etwas wirklich abzuschließen - Denn solange eine Aufgabe noch nicht fertig ist, bleibt theoretisch immer die Möglichkeit, sie noch besser zu machen.

Wenn „fertig“ plötzlich schwerfällt


Es gibt noch eine andere Seite des Perfektionismus, die leicht übersehen wird: Manchmal fällt es uns schwer, etwas wirklich abzuschließen - Denn solange eine Aufgabe noch nicht fertig ist, bleibt theoretisch immer die Möglichkeit, sie noch besser zu machen.


Noch einmal drüberlesen. Noch etwas verändern. Noch eine Kleinigkeit ergänzen. Noch einmal überprüfen. 😵‍💫


Das kann sich zunächst sogar gut anfühlen. Schließlich geben wir uns doch Mühe und möchten einfach “nur” ein möglichst gutes Ergebnis abliefern - Doch irgendwann müssen wir uns entscheiden: Ist es jetzt gut genug, um es loszulassen? Und genau dieser Moment kann unangenehm sein.


Denn mit dem fertigen Ergebnis können wir uns nicht mehr hinter unserem eigenen Anspruch verstecken. Es steht da. Andere können es sehen. Es kann bewertet, kritisiert oder vielleicht sogar abgelehnt werden… Solange wir daran arbeiten, können wir uns noch selbst erzählen: „Es ist noch nicht fertig.“


Wir versuchen nicht nur, ein möglichst gutes Ergebnis zu erreichen. Wir versuchen gleichzeitig, den Moment hinauszuzögern, in dem wir dieses Ergebnis tatsächlich “beurteilen” lassen müssen.


Dabei gibt es einen entscheidenden Unterschied zwischen Verbessern und Nicht-loslassen-Können… Verbessern bedeutet: Ich erkenne, dass etwas noch nicht meinen Anforderungen entspricht, und passe es an. Nicht-loslassen-Können hingegen bedeutet: Eigentlich ist es längst ausreichend, aber ich finde trotzdem immer noch etwas, das ich verändern könnte. 😅


Und genau hier kann uns ein eigentlich ziemlich simpler Gedanke helfen: Nicht alles, was noch verbessert werden könnte, muss auch verbessert werden… Denn irgendwann geht es einfach nicht mehr darum, ob etwas noch ein kleines bisschen besser werden könnte - Es geht um: „Erfüllt es seinen Zweck bereits gut genug?“


Wenn die Antwort Ja lautet, darf es manchmal auch einfach gut sein.



Qualität statt Perfektion - und was ich selbst daraus gelernt habe


Vielleicht hast du beim Lesen auch schon gemerkt, ich kenne dieses Thema nur zu gut auch aus eigener Erfahrung. 🫣


Auch ich trage einen gewissen Perfektionismus in mir. Ich möchte Dinge gerne ordentlich machen, beschäftige mich manchmal länger mit Kleinigkeiten als eigentlich nötig und ertappe mich durchaus dabei, dass ich etwas noch ein bisschen besser machen möchte, obwohl es längst gut ist.


Irgendwann habe ich allerdings gemerkt, dass mir dieser Anspruch nicht immer dabei hilft, bessere Ergebnisse zu erzielen. Manchmal kostet er mich einfach nur mehr Zeit, Energie und vor allem Nerven.


Was mir dabei geholfen hat, war ein ziemlich einfacher Gedanke: Manchmal muss man auch einfach mal fünf gerade sein lassen - Das bedeutet sicher nicht, dass mir Qualität plötzlich egal ist. Ich möchte natürlich nach wie vor gute Arbeit abliefern und Dinge sorgfältig machen… Aber ich muss nicht jede Kleinigkeit wie ein Verrückter optimieren.


Nicht jede Formulierung muss die perfekte Formulierung sein. Nicht jede Entscheidung muss bis ins kleinste Detail durchdacht werden. Und nicht alles, was theoretisch noch verbessert werden könnte, braucht tatsächlich eine Verbesserung!


Für mich bedeutet das inzwischen, bewusster zu unterscheiden: Ist diese zusätzliche Mühe wirklich den Aufwand wert - oder möchte ich gerade einfach nur wieder meinem übertriebenen Anspruch gerecht werden?


Diese Frage hat für mich einen großen Unterschied gemacht… Denn manchmal führt noch mehr Perfektion tatsächlich zu einem besseren Ergebnis - Doch manchmal führt sie aber nur dazu, dass ich doppelt so lange brauche, um etwas zu erreichen, das am Ende kaum jemand besser findet als vorher.


Und genau deshalb glaube ich nicht, dass die Lösung darin liegt, seine Ansprüche einfach nur ein wenig herunterzuschrauben… Es geht vielmehr darum, bewusst selbst entscheiden zu können, wann genug wirklich genug ist.



Es geht darum, bewusst selbst entscheiden zu können, wann genug wirklich genug ist.

Gut genug ist manchmal besser als perfekt


Eine der schwierigsten Fragen beim Umgang mit Perfektionismus ist wahrscheinlich: Woher weiß ich eigentlich, wann etwas gut genug ist?


Denn natürlich gibt es Situationen, in denen Genauigkeit wichtig ist. Wenn du beispielsweise einen Vertrag unterschreibst, eine wichtige Präsentation hältst oder eine Aufgabe erledigst, bei der Fehler ernsthafte Konsequenzen haben können, solltest du nicht einfach sagen: „Aaah, passt schon.“ 🤣


Aber bei vielen Dingen in unserem Alltag gibt es diesen einen perfekten Punkt gar nicht. Ein Text kann immer noch etwas schöner formuliert werden. Eine Entscheidung kann immer noch genauer durchdacht werden. Ein Projekt kann sicher noch eine weitere Verbesserung vertragen.


Die Frage ist deshalb nicht: „Kann ich es noch besser machen?“ Die Antwort darauf lautet fast immer: Ja. Die viel wichtigere Frage lautet: „Bringt mich die nächste Verbesserung meinem Ziel wirklich noch deutlich näher?“


Wenn du beispielsweise zwei Stunden an einer Aufgabe gearbeitet hast und die letzten 30 Minuten nur noch dazu dienen, winzige Details zu optimieren, die für das eigentliche Ergebnis kaum eine Rolle spielen, dann lohnt sich vielleicht auch mal eine Pause…


Nicht weil du plötzlich nachlässig werden sollst - Sondern weil deine Zeit und deine Energie ebenfalls einen Wert haben.


Eine kleine Regel kann dabei helfen: Definiere vorher, was „fertig“ bedeutet. Was muss am Ende unbedingt vorhanden sein? Was ist wirklich wichtig? Und welche Dinge wären zwar schön, sind aber für das eigentliche Ziel nicht entscheidend? 🤔


Wenn du diese Grenze vorher festlegst, musst du während der Arbeit nicht ständig neu entscheiden, ob noch etwas verbessert werden sollte… Und vielleicht stellst du dabei irgendwann fest: Es muss nicht perfekt sein. Es muss seinen Zweck erfüllen.


Das kann erstaunlich befriedigend sein… Denn „gut genug“ bedeutet nicht, dass du weniger oder deine Arbeit weniger Wert ist - Es bedeutet, dass du selbst bestimmst, wann du deine Energie sinnvoll einsetzt und wann du auch einfach mal etwas loslassen darfst.



Perfektionismus überwinden heißt nicht, weniger zu wollen


Stellen wir hier gleich mal eine Sache klar: Du musst deinen Perfektionismus nicht vollständig loswerden. Und du musst auch nicht plötzlich lernen, Dinge schlampig zu erledigen oder deine Ansprüche aufzugeben.


Viel wichtiger ist, dass du selbst entscheiden kannst, wann dein Anspruch dir hilft und wann er dich ausbremst… Du darfst natürlich etwas noch einmal überprüfen, wenn es wirklich wichtig ist. Du darfst dir Zeit nehmen, wenn eine Aufgabe besondere Sorgfalt erfordert. Du darfst Dinge verbessern, weil du Freude daran hast und weil dir Qualität wichtig ist.


Aber du darfst genauso sagen: „Das ist jetzt gut, das reicht“ und manchmal sogar „Das lasse ich jetzt einfach so.“


Vielleicht ist es genau das, worum es beim Umgang mit Perfektionismus geht: Nicht weniger von sich zu erwarten, sondern einfach nicht mehr bei jeder Kleinigkeit das Gefühl zu haben, immer noch mehr geben zu müssen… Denn dein Wert hängt sicher nicht davon ab, wie fehlerfrei du arbeitest. Und auch ein Ergebnis, das nicht perfekt ist, kann gut, wertvoll und vollkommen ausreichend sein.


Manchmal ist es sogar das bessere Ergebnis - einfach weil du deine Zeit und Energie anschließend noch für die Dinge hast, die diesmal vielleicht wirklich wichtig sind. 😉



Fazit: Du musst nicht perfekt sein, um etwas gut zu machen


Vielleicht möchtest du heute einmal beobachten, wo dein eigener Perfektionismus im Alltag auftaucht… Nimm dir eine Aufgabe vor, die du in nächster Zeit erledigen möchtest, und frage dich vorher: Was muss wirklich gut sein - und was darf einfach nur fertig werden?


Versuche dabei, ganz bewusst zwischen den Dingen zu unterscheiden, bei denen Genauigkeit tatsächlich wichtig ist, und denen, bei denen du vielleicht nur deinem eigenen Anspruch hinterherläufst.


Und wenn du dich während der Aufgabe dabei ertappst, dass du dich wieder in einer Kleinigkeit verlierst, kannst du dich fragen: „Wird das Ergebnis jetzt dadurch wirklich besser - oder möchte ich einfach nur wieder, dass es perfekt ist?“


Vielleicht fällt dir das anfangs gar nicht so leicht, aber genau wie viele andere Dinge können wir auch lernen, mit unserem eigenen Anspruch anders umzugehen. Manchmal bedeutet das eben auch, fünf gerade sein zu lassen. 😉 Du musst nicht perfekt sein, um etwas gut zu machen.


Perfektionismus ist nicht grundsätzlich etwas Schlechtes… Der Wunsch, Dinge gut zu machen, sorgfältig zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln, kann eine große Stärke sein.


Doch problematisch wird es erst dann, wenn aus diesem Anspruch ein innerer Druck wird, der dich davon abhält, anzufangen, dich während des Prozesses in Kleinigkeiten verlieren lässt oder verhindert, dass du etwas einfach einmal als fertig akzeptierst.


Vielleicht geht es nicht darum, deinen Perfektionismus loszuwerden… Vielleicht geht es vielmehr darum, ihn wieder an den Platz zu setzen, an den er gehört.

DU entscheidest, wann sich die zusätzliche Mühe lohnt.

DU entscheidest, wann etwas ausreichend gut ist.

Und DU darfst entscheiden, wann du aufhörst, weiter zu optimieren.

Denn am Ende muss nicht alles perfekt sein… Manchmal darf etwas einfach gut genug sein. Und du bist es sowieso!


Dein Christian 🫶


 
 
 

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